Texte

»Wenn ich seufze, dann brechen Berge«
Mesut Bayraktars »Die Lage« ist ein Wimmelbild der Ausgebeuteten im Kampf um Selbstbestimmung.
nd

„Ich habe mir täglich gewünscht, dass ich hopsgehe“
Für das Sprengen von Geldautomaten saß Michael mehr als zwei Jahre im Gefängnis. Nach seiner Entlassung kämpft er um seinen Platz in der Welt.
ZEIT CAMPUS

Ein Fisch, der versucht, eine Schlange zu sein
Das Gefängnis ist vielleicht der letzte sichere Raum für Mackertum und Muskelprotze. Was macht so ein Ort mit dem Selbstbild?
nd

Geräusche der Ungleichheit
Wie klingen Armut und Tristesse? Kann man dem Stress seiner Vorfahren nachhorchen? Unser Autor erinnert sich an die Klangkulissen seiner Herkunft – und rekonstruiert die „Soundscapes“, die er heute hinter sich gelassen hat.
DIE FURCHE

Klassenkampf auf Rädern — Lieferando Workers Collective
Die Rider von Lieferdiensten wie Lieferando fahren für multinationale Unternehmen. Die Arbeit ist anonym und prekär. Doch die Arbeitskämpfe werden immer lauter. Wofür Merle vom Lieferando Workers Collective Berlin kämpft.
Veto Magazin

Je suis Problemklientel
Beim Böllerverbot sind sich Linksliberale und Polizei einig. Das ist nicht alles falsch, aber doch Verrat an denen, für die Linke angeblich kämpfen.
taz

Wut, Ängste, Depressionen: Was Armut mit Menschen macht
Wenn über Armut in Deutschland gesprochen wird, geht es meist um die unmittelbaren Auswirkungen von ihr. Wer aber, wie unser Autor, die meiste Zeit seines Lebens in prekären Verhältnissen gelebt hat, leidet oft ein ganzes Leben unter den Folgen.
RedaktionsNetzwerk Deutschland

»So viel Mitleid und nichts verändert sich«
Jacinta Nandi über gewalttätige Männer, Girlboss-Feminismus und ihr neues Buch.
analyse & kritik

Warum „Lovemobil“ kein zweiter Fall Relotius ist
Erst wurde der Film gefeiert, mit dem Deutschen Dokumentarfilmpreis ausgezeichnet und für den Grimme-Preis nominiert. Nun steht „Lovemobil“ plötzlich für einen Fälschungsskandal und seine Regisseurin Elke Margarete Lehrenkrauss am Pranger.
ÜBERMEDIEN

Wer bin ich und wieviele? — Gianni Jovanovic
Gäbe es einen Diversitätshighscore, Gianni Jovanovic läge ziemlich weit vorne. Jovanovic ist schwul, Rom und Aktivist. Doch den Mittvierziger allein auf seine Identitäten festzulegen, ist viel zu kurz gegriffen. Eine Begegnung.
Veto Magazin